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Anfang Wladimir , heute eine ca. 353.000 Einwohner zählende Stadt am "Goldenen Ring" nordöstlich von Moskau , mit einer fast 900 jährigen Geschichte. Die Stadt liegt in einer landwirtschaftlich geprägten Region ,am Fluss "Kljasma", mit größeren Werken der Textilindustrie , der Obstwirtschaft , von Präzisionsinstrumenten und von Kraftfahrzeugteilen. Sehenswürdigkeiten sind neben modernen
Bauten , die Uspensky - Kathedrale ( Mariä Himmelfahrt ) aus dem 12.
Jahrhundert mit dem weithin leuchtenden , vergoldeten Turm , das Goldene
Tor und einige altehrwürdige Klöster. Unweit von Wladimir findet man
den Ort Susdal. Dort kann man sich an mehreren schönen, historischen
Bauwerken erfreuen. |
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russischen Stadt und den FUNKTECHNISCHEN TRUPPEN ( FuTT ) gab es
langjährige, gute und vielseitige Beziehungen. Ausgangspunkt war eine
Lehreinrichtung der FuTT der Luftverteidigung der damaligen Sowjetunion,
welche 1957 beginnend , zu unterschiedlichen Zwecken , von Offizieren
der FuTT Luftstreitkräfte / Luftverteidigung ( LSK/LV ) der Nationalen
Volksarmee der Deutschen Demokratischen Republik besucht wurden.
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![]() Hotel "Wladimir" |
Einer der Absolventen des
ersten Kurses war der spätere Regimentskommandeur und langjährige
Lehrstuhlleiter Taktik an der Offiziershochschule "Franz Mehring"
Oberst Willi Faulborn.
Der zweite Kurs wurde unter anderen vom späteren Regimentskommandeur des FuTR-4, dem Chef FuTT der 1. Luftverteidigungsdivision und langjährigen Stabschef der Militärtechnischen Schule der LSK/LV Oberst Dr. Heinz Kruczek absolviert.
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| An dieser Lehreinrichtung
erhielten die Offiziere, von erfahrenen und hochgebildeten Lehrern
dargeboten, Kenntnisse über die neuesten Funkmeßstationen, über moderne
Freund-Feind-Kennungsgeräte, über Automatisierte Führungssysteme und
über leistungsfähige Nachrichtenanlagen.
Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Teilnahme am zweiten Kurs. Die Bedingungen waren nicht einfach, die russische Sprache musste vervollständigt werden, wir begannen uns an die Lebensbedingungen zu gewöhnen und lernten mit Menschen anderer Länder, anderer Nationen zusammen zu leben. Neben sowjetischen Offizieren lernten wir albanische, bulgarische, polnische, tschechische, ungarische und andere Offiziere kennen. Wir erfuhren von ihrer Arbeit, von ihren Problemen, von ihrer Heimat und von ihren Wünschen.
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![]() "Haus der Offiziere" |
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Gerade ein
solches Zusammenleben hat sehr zur Ausprägung von
Waffenbrüderschaftsbeziehungen beigetragen.
Viele solcher Beziehungen gingen bis in die persönliche Sphäre und wurden bei internationalen Dienstreisen immer wieder aufgefrischt
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| Im Verlauf der
Jahre änderte sich das Profil der Lehreinrichtung. Die Jahreskurse
wurden nicht mehr beschickt , andere Lehrgänge traten in den
Vordergrund. Einen besonderen Stellenwert für die FuTT hatte die Lehreinrichtung immer bei der Einführung neuer Funkmessgeräte oder auch neuer Elemente von Automatisierten Führungssystemen ( AFS ). Viele Führungskräfte, Einheitskommandeure, Stationsleiter und Techniker erlernten die konkrete Technik, deren Pflege und Wartung, deren Anwendung im täglichen Dienst sowie unter Gefechtsbedingungen. |
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Konsultationen,
Erfahrungsaustausche oder internationale Schulungen wurden meist in
Wladimir durchgeführt. Für uns, für die Angehörigen FuTT war Wladimir eine unerschöpfliche Quelle neuer Erkenntnisse, neuer Erfahrungen zur Gestaltung unserer verantwortungsvollen Arbeit in den Luftstreitkräften / Luftverteidigung der Nationalen Volksarmee. Als Dank und Anerkennung wurde die Lehreinrichtung in Wladimir durch den Minister für Nationale Verteidigung mit dem Kampforden für Verdienste um Volk und Vaterland ausgezeichnet. |
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Und so sieht es jetzt in Wladimir aus: Link zur Website "Vladimir" mit Webkamera
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