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Beiträge aus Ihrem
Leben und Erleben in
den FuTT bitte per
E-Mail an richard.stahl@berlin.de

 

 

    

"Wir haben gedient, um den Krieg zu bekämpfen, bevor er ausbricht, um den Frieden zu erhalten für unser Volk und die Nachbarvölker.  Darin bestand der Sinn unseres Dienstes in der Nationalen Volksarmee ..."
Admiral a.D. Theodor Hoffmann             

 Ein Treffen ehemaliger Angehöriger der LSK/V wird vorbereitet. Nähere Informationen [ hier klicken ] (pdf-Dkument)

 

        

In Vorbereitung: "Augen der Luftverteidigung" - Das Buch über die Funktechnischen Truppen der LSK/LV

In Strausberg hat sich eine Gruppe von ehemaligen Angehörigen der Funktechnischen Truppen zusammen gefunden, die die Herausgabe eines Buches über die FuTT der LSK/LV vorbereiten. Das Buch soll die Geschichte der FuTT von den Anfängen in den 50er Jahren bis zum 3. Oktober 1990 beinhalten und voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2012 erscheinen.

Es soll auch persönlich erlebte Geschichten aus dem Dienst in der Waffengattung aufnehmen. Den Herausgebern geht es nicht um eine nachträgliche oder nostalgische Verklärung des Dienstes in den FuTT. Wir sind an Beiträgen von Funkmessleuten aller Dienstgrade und Dienststellungen interessiert.

Beschreiben Sie besondere Situationen im Luftraum, die sie selbst erlebt haben.

Beschreiben Sie die enorme physische und psychische Belastung im Diensthabenden System.

Wie schauen Sie heute im zeitlichen Abstand und kritisch auf Ihren Dienst zurück? Was bedeutet Ihnen die Zeit in den FuTT?

Schreiben Sie über Ihre Dienst- und Lebensbedingungen in den FuTT.

Wie haben Sie als Berufssoldat den Untergang der DDR und die Nachwendezeit persönlich erlebt.?

Natürlich suchen wir auch die Schilderung humoriger Situationen aus unserem Soldatenleben. Wir lebten ja nicht nur im bitteren Ernst.

Bitte schicken Sie uns Ihre Textentwürfe oder Ihre Meinung zu diesem Buchprojekt. Die Beiträge sollten eine Länge von drei A4-Seiten nicht übersteigen.

Und noch etwas:
Ganz dringend suchen wir Fotos und Kopien von Dokumenten aus dem Leben in den Funktechnischen Truppen. Bitte schicken Sie uns diese als Bilddatei im Anhang an eine EMail. Einscannen bitte mit einer Auflösung von 300 dpi.

Ob Text oder Bilddatei, bitte an richard.stahl@berlin.de

 

Zu unseren ehemaligen Waffenbrüdern - zur Website der Funktechnischen Truppen der GSSD  --> Hier klicken!
 


Unlängst erschienen:

Die Fla-Raketentruppen der Luftverteidigung der DDR
Geschichte und Geschichten

 

Unlängst ist ebenfalls erschienen: Offiziershochschule der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung "Franz Mehring". Geschichte und Geschichten.
Eine Sammlung von Beiträgen der Arbeitsgruppe Geschichte der OHS der LSK/LV bei der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Reservisten und Hinterbliebener in Kamenz des Deutschen Bundeswehrverbandes. Redaktion Herbert Bellanger, Gert Schimmelpfennig und Ludwig Sende.
Zu bestellen bei www.aeroshop.de

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08.04.2011
Gesucht: Hauptmann a.D.
Eberhard Blank
Herr Wolfgang Neumann aus Riesa, von Mai 1972 bis zum November 1973 Funkorter auf der P-15 in der FuTK-314 in Naustadt (Scharfenberg), sucht seinen ehemaligen Stationsleiter, an den er sich gern erinnert.

Diese Mail schickte mir Wolfgang Neumann am 28. April:

Riesige Freude!!!!! Es hat geklappt mit der E-Mail Adresse von Hptm Blank. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen so viel Zusammenhalt sollte doch noch sein und man sollte doch nicht alles von manchen "Leuten" in den Dreck ziehen lassen.
Es wäre mir eine Freude mal ab und zu was von Ihnen zu hören.
Ich verbleibe mit den besten Grüßen an alle ehemaligen der FuTT
W. Neumann
                                  
                 
19.03.2011
Mehrere ehemalige Angehörige des FutB-41 Holzdorf erinnern sich gern an ihren ehemaligen Kommandeur
Norbert Schwarz.
Wer kann dazu beitragen, dass diese Funkmess-Männer etwas über ihren Kommandeur Norbert Schwarz erfahren.
Norbert Schwarz soll unbestätigten Informationen zufolge nach dem Ausscheiden aus der NVA nach Süddeutschland verzogen sein.
 
EMail bitte an richard.stahl<ät>berlin.de   
<ät> = @                     

aus "junge welt" vom 8. März 2011
Achtung Friedensgefahr! Gedanken zum 55. Jahrestag der Gründung der NVA

Von Harald Mühle

Die Berliner Lokalpresse hat sich eingeschossen. Nachdem sich zunächst am Sonntag nur die Heißsporne vom Berliner Kurier über den »NVA-Klamauk im Tierpark« lustig gemacht haben, fahren inzwischen größere Sturmgeschütze der Demokratie auf: Die Berliner Morgenpost (Montagausgabe) schreibt von »Aufregung über NVA-Feier im Tierpark«, der Tagesspiegel vermeldete eine»Empörung über NVA-Feier im Tierpark«.

Was war eigentlich vorgefallen, am Sonnabend in der Cafeteria des Berliner Tierparks? Weit über 200 ehemalige Angehörige der NVA der DDR vom Gefreiten bis zum Armeegeneral und ehemaligen Verteidigungsminister hatten sich getroffen, um den 55. Jahrestag der Gründung ihrer inzwischen aufgelösten Armee zu feiern. Eingeladen hatte der »Traditionsverband Nationale Volksarmee e. V.«, der sich darum müht, die Geschichte der NVA darzustellen, ihre Traditionen zu pflegen und die Erfahrungen der NVA-Angehörigen bei der Friedenssicherung für die Gestaltung einer friedlichen Gegenwart und Zukunft einzubringen. Was bekanntlich hochaktuell ist, wie Präsidiumsmitglied Wilfried Reuter in seiner Festansprache betonte: »Wir dienten einem Staat, der eine Politik des Friedens betrieb. Kein Soldat der NVA hat jemals in kriegerischer Absicht das Territorium eines anderen Staates betreten.«Während Politiker der beiden Militärblöcke Mitte der 70er Jahre bekannt hätten, daß Krieg kein Mittel der Politik sein könne und dürfe, so Reuter weiter, werde heute erklärt, daß Krieg zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen legitim sei.

Vielleicht ist es gerade das, was die herrschende Politik und die Medien auf den Plan gerufen hat. Ist doch die NVA in diesem Sinne so etwas wie das schlechte Gewissen für die Sicherheits- und Militärpolitik der Bundesrepublik. Wie der Tagesspiegel vermeldete, zeigten sich auch sogleich Berliner Landespolitiker »erstaunt darüber, daß die Veteranentruppe sich ungehindert auf einem öffentlich geförderten Terrain wie dem Tierparkgelände treffen konnte«. Auch die Linkspartei konnte sich nicht schnell genug und entschieden von den NVA-Veteranen distanzieren. Landeschef Klaus Lederer soll laut Tagesspiegel versichert haben, daß diese Gruppierung keinerlei politische Relevanz in der Partei habe.

Wie ernst ist es der Linkspartei tatsächlich mit der Beendigung des Krieges in Afghanistan, wenn sie überhaupt keine politischen Berührungspunkte zu denen haben will, die sich in ihrem Leben professionell mit Fragen von Krieg beschäftigt haben, möchte man da fragen. Erinnern ist mitunter hilfreich. Der frühere Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral a. D. Heinz Keßler, erinnerte in seiner Rede an so vieles, was heute totgeschwiegen werden soll und verleumdet wird. So etwa an die antifaschistischen Wurzeln der NVA und den Willen ihrer Gründer, ein friedliebendes Deutschland zu errichten. Oder an die konsequente Friedenspolitik der DDR, die die NVA-Angehörigen verinnerlicht hatten. Keßler verwies auf die tiefe Verwurzelung der NVA im Volk der DDR und darauf, daß sie zugleich im wahrsten Sinne des Wortes eine internationalistische Armee gewesen sei.Mit solchen inhaltlichen Aspekten will man sich offenbar nicht beschäftigen. Gebetsmühlenartig soll der Vizebundesvorsitzende der »Vereinigung der Opfer des Stalinismus« Ronald Lässig gefordert haben, Uniformen und Symbole der DDR in der Öffentlichkeit ebenso zu verbieten wie jene der Naziherrschaft. Von der NVA geht offenbar immer noch eine Friedensgefahr aus. Und das ist gut so!


Fotos aus dem Archiv. Bitte schickt mir Eure Fotos aus dem Dienst in den FuTT zur Veröffentlichung auf dieser Website. Vielleicht mit einem kleinen Text.

                         
Kopie einer Diplomurkunde gesucht

Am 26. Juli 1991 wurden an der Offiziershochschule der LSK/LV in Kamenz letztmalig Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Die 72 Männer und Frauen wurden zwar nicht zu Offizieren der Bundeswehr ernannt, aber ihnen wurde der akademische Grad eines Diplomingenieurs zuerkannt.
Der letzte Kommandeur der OHS, Oberst Dr. sc. mil. Andrews schreibt dazu:

„Wer erinnert sich nicht an den denkwürdigen Tag, den 26.07.1991. An diesem Tag erhielten 3 Damen und 69 Herren ihre Diplomurkunde übergeben, eine Urkunde mit Seltenheitswert, ähnlich der blauen Mauritius. Ein solches Diplom gibt es nur 72 mal, ein Diplom einer ostdeutschen Offiziershochschule für einen technischen Hochschulabschluss mit dem Kopf und Siegel der Bundeswehr, auch zivil voll anerkannt, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kunst jedem Absolventen bestätigte….“

Die Arbeitsgruppe Geschichte der OHS der LSK/LV sucht im Rahmen ihres wissenschaftlichen und publizistischen Vorhabens die Kopie einer solchen Urkunde vom Juli 1991.

Kontaktaufnahme dazu mit Herrn Dr. Bellanger per E-Mail unter hbellanger@t-online.de , per Fax unter der Nummer 03578 – 307860 oder postalisch unter der Anschrift Dr. Herbert Bellanger, Haberkornstr. 16, 01979 Kamenz

Am 17. November 2009 verstarb im Alter von 74 Jahren der langjährige ehemalige Chef Funktechnische Truppen
Generalleutnant a. D. Professor Dr. Hans Süß
Wir ehemaligen Funkmesssoldaten trauern um unseren Kameraden und Freund.

Hans Süß zum Gedenken. Ein Nachruf von Prof. Dr. sc. phil., Kapitän zur See a.D Wolfgang Scheler

Es war sein fester Vorsatz, zum 50. Gründungstag der Militärakademie "Friedrich Engels" das diesem Anlass gewidmete Kolloquium zu eröffnen. Doch die Kraft versagte ihm. Bis zum letzten Moment hatten wir auf seine Rede gehofft. Niemand konnte so wie er eine wissenschaftliche Veranstaltung repräsentieren, die sich zum Ziel setzte, die Militärakademie rückblickend mit dem Wissen von heute, also historisch-kritisch zu betrachten.

Nicht nur als ihr letzter Chef wäre er dazu berufen gewesen, mehr noch als Repräsentant eines militärischen und sicherheitspolitischen Geistes, der die Zeichen der Zeit verstand und ihnen Geltung verschaffte. Der General und Militärreformer, Wissenschaftler in Uniform und Sozialist, der er geworden war im Aufstieg und geblieben ist im Scheitern jenes Versuchs, eine menschengerechte Gesell­schaft auf deutschem Boden zu schaffen, war ein außergewöhnlicher Mensch.

1935 geboren und aufgewachsen in einer Arbeiterfamilie hat ihn die in jungen Jahren verinnerlichte Ablehnung von Faschismus und Krieg gleich nach dem Abitur zum Dienst in den bewaffneten Kräften geführt, weil sie den Auftrag hatten, uns vor einer Wiederholung des erlebten Unheils zu schützen. Seine intellektuellen Fähigkeiten, sein wacher Verstand und seine Tatkraft verhalfen ihm in kurzer Zeit zu einer steilen Karriere.

Absolvent der Artillerieschule als einer der Besten, Studium an einer sowjetischen Militärakademie und Chef der Funktechnischen Truppen, Promotion zum Dr. rer. mil. an der Militärakademie "Friedrich Engels", Studium an der Generalstabsakademie in Moskau, anschließend Stabschef der 1. Luftverteidigungsdivision, dann Kommandeur der Offiziers­hochschule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Berufung zum Außerordentlichen Professor, auf dem Höhepunkt Hauptinspekteur der Nationalen Volksarmee und in der Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs 1989/90 Leiter der Kommission zur Militärreform und Sekretär der Regierungskommission Militärreform der DDR, zuletzt Chef der Militärakademie "Friedrich Engels".

Bis ans Ende seiner Tage beschäftigte ihn der Gedanke an das Ganze, das sein Lebensinhalt war, und er stellte sich die Frage, ob er seiner Verantwortung gerecht geworden ist. Verantwortung für viele Menschen hatte er getragen, und für Vieles, was den ihm Anvertrauten und was allen von Nutzen sein sollte. Der Geist, den er ausstrahlte, und seine warmherzig menschliche Zuwendung machten ihn zu einem hoch geachteten und beliebten Vorgesetzten.

Früh kam er zu der Einsicht, dass die Atomwaffe das Wesen unserer Welt verändert hat und damit das bisherige Denken über Krieg und Frieden, Streitkräfte und Verteidigung an ein Ende gekommen ist. Fortan widmete er sich der Aufgabe, den Bruch zu vollziehen mit den noch immer anerkannten Lehrsätzen des militärischen Denkens, obwohl das Gesetz des Atomzeitalters sie längst außer Kraft gesetzt hatte.

Hans Süß war ein Denker, prädestiniert, Geist und Macht zu vereinen, bestrebt und befähigt, dem Denken die Tat folgen zu lassen. Eine Persönlichkeit seines Formats war genau richtig, an die Spitze einer demokratischen Militärreform zu treten. Er verstand, dass die Reform radikal sein muss und die Mitwirkung der Soldaten ebenso braucht wie das Einverständnis aller politischen Bewegungen jener bewegenden Zeit.

Die Militärreform, unter seiner Leitung konzipiert und in Gang gesetzt, wandelte die Nationale Volksarmee in eine Armee des ganzen Volkes, frei von der Bindung an eine Partei und Weltanschauung. Vor allem aber enthielt die Reform einen ganz neuen Auftrag für die Streitkräfte, einen Auftrag, der Kriegführung ausschloss und der Nationalen Volksarmee nur noch Funktionen zuwies im Übergang zu nichtmilitärischen Sicherheitsstrukturen in Europa.

Später einmal, wenn politische Verunglimpfung einem sachlichen Interesse an Aufklärung weicht, wird man erstaunt feststellen, wie weit fortgeschritten militärreformerisches Denken und Handeln auf deutschem Boden schon einmal gewesen ist. Und dafür steht an erster Stelle der Name des Generals Hans Süß. Er wird genannt werden als einer in der Reihe der Militärreformer der deutschen Militärgeschichte.

Auf den Leib geschrieben war ihm auch sein letztes Kommando. Endlich bekam mit ihm die Militärakademie einen Chef, der die Eigenschaften eines Kommandeurs und Wissenschaftlers in einer Person vereinigte. Als Chef der Militärakademie und Vorsitzender ihres Senats konnte er noch einen weiteren Wesenszug der Militärreform selbst verwirklichen, nämlich der Wissenschaft im Militär freie Bahn verschaffen: Volle Freiheit für die Forschung und die Verbreitung ihrer Ergebnisse, und Schluss damit, dass, wie er es treffend ausdrückte, der Hörsaal nur eine andere Form des Exerzierplatzes ist.

Am Ende galt seine Sorge dem Personal und den Studierenden der Militärakademie, um ihnen Bedingungen für den aufrechten Gang in die bürgerliche Gesellschaft zu verschaffen und in dieser eine Existenz zu finden.

Selbstaufgabe war seine Sache nicht. Wissenschaftler aus der Militärakademie, mit denen er eng zusammengearbeitet hatte, inspirierte er, die Studien und das Engagement für die Entmilitarisierung der Sicherheitspolitik auch in der Bundesrepublik fortzusetzen. So gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik. Ihr blieb er in Geist und Tat verbunden.

Uns bleibt die Erinnerung, das dankbare Gedenken an einen hochsinnigen Menschen. Es schmerzt uns, dass wir ihn verloren haben, und doch können wir glücklich sein, dass wir ihn hatten, und stolz, dass er uns Kamerad war und Freund.

(Text und Bild entnommen der Website der DSS Dresdner Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik     http://www.sicherheitspolitik-dss.de


 

05.05.09
Werter Herr Stahl,
ich war viele Jahre in der LV der DDR tätig. Zuletzt ....  im Stab der 3.LVD. Jetzt bin ich Rentner und durchstöbere ich das Internet und finde viel Interessantes. So auch Ihre website. Herzlichen Glückwunsch, sie hat mir gefallen und ich werde sie mit meiner eigenen Seite    
www.lv-wv.de    verlinken.
Auf gute Zusammenarbeit
Siegfried Horst.

Hallo, bin über einen Link von NVA-FuTT auf diese Seite gestoßen.
Vieleicht gibt es hier ja einige Ehemalige der FuTa 4301 (Hinrichshagen / Rövershagen-Purkshof) die dort gedient haben.
Ich selbst war in der "schwierigen" Zeit von 1989 - 1990 dort als "Planchetknecht" und später als FO auf der "9" (Blase) beschäftigt.
Bei meiner letzten Dienstreise Richtung Rostock habe ich dort mal vorbeigeschaut und muß sagen, es sieht dort grauslich aus. Trotzdem kamen die alten Gefühle wieder hoch, als ich vor unserer TZ stand.
Leider habe ich keine "Realnames" mehr in petto, sondern nur Spitznamen, als da wären: Kapelle ( FO auf der 08)hab Dir ,mal den A..... gerettet, Slowmo( für Slow Motion!) (FO auf der 09)und Luiggi unser Kraftfahrer.
Meister Karwelis habe ich schon ausfindig gemacht, aber leider ist dort auch schon seit geraumer Zeit "Funkstille".
Wäre schön, wenn sich noch ein paar Kameraden finden könnnten.

Best regards !
Tom aus Berlin. Antworten bitte an:
tskodda@t-online.de

Aus "junge welt" vom 20. Februar 2006:

Armee gegen den Krieg

Militärelite der DDR beging den 50. Jahrestag der Gründung der Nationalen Volksarmee und erinnerte an den Sinn des Soldatseins im Sozialismus

Von Peter Rau

Wäre es nach dem Bundesministerium der Verteidigung gegangen, dann hätte die Veranstaltung am Wochenende in der Altlandsberger Erlengrundhalle gar nicht stattfinden dürfen. Erinnerungen an die vor 50 Jahren, am 1. März 1956, gegründete Nationale Volksarmee der DDR, in irgendeinem Zusammenhang mit der Bundeswehr, die sich doch so gern als »Armee der Einheit« präsentiert, sind von Ministeriums wegen jedenfalls schlichtweg untersagt worden. Doch die Sporthalle in Altlandsberg entzieht sich solcher Befehlsgewalt. So waren am Sonnabend über 400 ehemalige Militärs der NVA in die Kleinstadt am Rande Berlins gekommen, um an jene Armee zu erinnern, die als einzige in der deutschen Militärgeschichte keinen Krieg geführt hat. Das wurde im Verlauf des mit Unterstützung der Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e. V. (GRH) und weiterer Organisationen durchgeführten Treffens mit sichtlichem Stolz immer wieder hervorgehoben.

Dem Berichterstatter fiel es schwer, sich unter den Hunderten »Ehemaligen«, die hier ganz ohne Uniform und Dienstgrad versammelt waren, einen Überblick zu verschaffen. Dennoch waren neben Armeegeneral a. D. Heinz Keßler, DDR-Verteidigungsminister von 1985 bis 1989, einige andere bekannte Gesichter auszumachen: darunter die Generaloberste a. D. und stellvertretenden Verteidigungsminister Klaus-Dieter Baumgarten, Wolfgang Reinhold und Fritz Streletz sowie Horst Stechbarth, der, noch ganz druckfrisch, sein Erinnerungsbuch »Soldat im Osten«, zu diesem Treffen mitgebracht hat. Auch Sigmund Jähn, der Fliegerkosmonaut, war gekommen, ebenso Admiral a. D. Theodor Hoffmann, der letzte »echte« Verteidigungsminister der DDR – sein ziviler Nachfolger Rainer Eppelmann hatte schließlich ab April 1990 nur noch die Abwicklung von DDR und Volksarmee betrieben.

Ohne explizit auf die eingangs erwähnte Diskriminierung der NVA als »Armee eines Unrechtsregimes« durch die Bundeswehrführung einzugehen, erinnerte Hoffmann in seinen Begrüßungsworten – vorgetragen im Namen des Kollegiums des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR – noch einmal an die Motive jener ersten Soldatengeneration, die den Aufbau dieser Armee des Volkes in die Wege geleitet hatte: dafür zu sorgen, daß sich ein Krieg wie der von Hitlerdeutschland ausgegangene nie mehr wiederholen kann. Auch alle folgenden Generationen ließen sich davon leiten: »Wir haben gedient, um den Krieg zu bekämpfen, bevor er ausbricht. Das war der Sinn unseres Soldatseins, der Sinn unseres Lebens!«

Daran anknüpfend zog Prof. Reinhard Brühl, Generalmajor a. D. und langjähriger Direktor des Instituts für Militärgeschichte der DDR, eine Bilanz von 34 Jahren NVA, in deren Verlauf nahezu drei Millionen Menschen, verantwortungsvoll und den Interessen des Volkes verpflichtet, ihren Dienst versehen haben. Auch er hob hervor, daß die DDR-Streitkräfte, getreu ihrem Verfassungsauftrag, in der täglichen Konfrontation mit dem NATO-Staat BRD, als Teil der sozialistischen Militärkoalition wesentlich zur Wahrung des Friedens in Europa beigetragen haben.

Auf den Sinn des Soldatseins im Sozialismus – die Sicherung friedlicher Bedingungen für den Aufbau einer neuen Ordnung, die mit Kriegen nichts am Hut, weil in ihnen nichts zu gewinnen hat – verwies abschließend auch Heinz Keßler. Bezugnehmend auf einen zuvor gezeigten Film über die NVA betonte er, daß es nach wie vor erforderlich sei, der Wahrheit die Ehre zu geben.

Gelte es, ein Fazit dieses Klassentreffens in Sachen NVA zu ziehen, zu der die DDR-Berufssoldaten u. a. auch die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei und stellvertretende Parteivorsitzende Dagmar Enkelmann begrüßten, könnte es, bezogen auf die zitierte Sicht der Bundeswehr, heißen: Diener eines »Unrechtsregimes« sehen anders aus. Das sollte die aus der faschistischen Wehrmacht hervorgegangene Truppe eigentlich auch wissen und endlich die Schützengräben des Kalten Krieges verlassen.

                 

Hallo, habe beim Stöbern gerade diese Seiten endeckt. Bin von 1976 bis 1990 in Putgarten gewesen. Von 1976 bis 77 war ich Truppführer auf der P12 dann bis 79 auf der P14 Techniker und dann habe ich als Hauptfeldwebel bis zum Februar 1990 gedient. Putgarten gehörte zum FuTB 33 Pudagla.

Hatten gerade ein Treffen der Angehörigen des FuTB`s 33 auf Usedom. Wer auch zum FuTB gehörte und das nächstemal kommen möchte sollte sich melden.

Bis dann Gerald Tietze        EMail an Herrn Tietze: Hier klicken


Hallo,habe von 1981 bis 1982 in der FutK 431 gedient. Ich würde mich freuen ehemalige Mitstreiter zu finden.
Mit freundlichen Grüßen

Jörg Ziems   EMail an Herrn Ziems: Hier klicken


21.09.02
Hallo, ich möchte einen kleinen Beitrag leisten! In der Futk412 war von Frühjahr 1984 bis zur Wende ein AFLS WP01M stationiert . Ich selber war von 1984 bis 1990 Obermechaniker Funkmess auf dieser Station. Mein erster SL war Hptm Brüning der wohl vorher ein 6BU hatte . Er ging ca 86 nach Kolkwitz. 

Gruss Frank Gläser/Stfw


09.08.02
Hallo, ich benötige für den Modellbau im Maßstab 1:35 diverse Maße und Bilder zur Radarstation ST 68 U. Können Sie mir da helfen???
MfG Michael

Antwort an Michael: Hier klicken


06.08.02
Hallo, bin heute durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen. Ich habe von Oktober 1982- April 1985 als RiU
[= Richtungs-Unteroffizier, R.St.] im GS 61 in Müncheberg gedient und würde mich freuen auf diesem Weg eventuell ehemalige Mitstreiter zu finden.
MfG Roger Bley


11.07.02 
Grüße an die ehemaligen FuTT-Angehörigen im Kommando der LSK/LV erreichten uns von Oberstltn. a.D Thomas Hentschel aus Braunschweig. Zugleich Grüße von ihm an die ehemaligen Mitarbeiter auf dem Fachgebiet Funk/Funkmeß des Fliegeringenieurdienstes.


20.04.02 Ein Hinweis von Herrn Robby Seifert zur Ausrüstung der FuTK 431: 

Hallo,
in der Endephase der FuTK 431 stimmt meiner Meinung nach die angegebene Dislozierung nicht.
(siehe "Die FuTT im Jahre 1990". R.St.)
Es gab einen PRW 9, einen PRW 11 FuMNr. 6601 und den PRW 17 FuMNr. 6819.
MfG
Seifert

Wer Kontakt mit Herrn Seifert aufnehmen will, kann beim "Webmaster" die E-Mail-Adresse
von Herrn Seifert erfragen.


Guten Tag !
Ich möchte auch einen Beitrag ... schicken. Ich habe mich im Oktober 1960 zu den damals im Aufbau befindlichen Funktechnischen Truppen gemeldet und habe in Glindow / Werder in der Ausbildungskompanie angefangen welche im Dezember nach Rechlin verlegte. Die Ausbildung zum Funkortergruppenführer Meterstationen erfolgte in Altenkirchen / Rügen auf einer P-10,dann Versetzung Sommer 1961 nach Rohlsdorf auf eine P-8 bis zu meiner Entlassung Ende 1963.Als letzte Arbeit Abbau der P-8 da schon 1962 eine P-12 da war.13.August und Kubakrise mit vollen Einsatz im Diensthabenden System. Ab 20.August 1961 auch mit Kalaschnikow/S ausgerüstet und neuen Fahrzeugen LO.

Siegfried Pallad  (E-Mail an Herrn Pallad: hier klicken)


Eckart Möhle, von 1975 bis 1977 in der Funktechnischen Kompanie 614 (Altensalzwedel) freut sich auf Kontakte zu ehemaligen Angehörigen dieser Einheit.
Hier seine E-Mail-Adresse: eckhard.moehle@t-online.de


René Fister, Inhaber der Firma F&K Computerservice, Lengenfelder Str. 2 in 08228 Rodewisch war von 1983 - 1986 Angehöriger des FuTB-31 und als Uffz. auf dem Höhenmesser PRW-11 tätig. Er sucht Kontakte zu ehemaligen Angehörigen des Standortes Döbern.

Hier seine E-Mail-Adresse: info@F-K-Computerservice.de


Material zur Rundblickstation P-18 gesucht

Herr Witzmann war von 1982-1984 als Truppführer Funkorter auf der P-18 in der FuTK 313 eingesetzt. Er möchte ein Modell dieser Rundblickstation bauen und sucht dazu Unterlagen: Fotos, Zeichnungen u. ä. Wer kann helfen? Hier die E-Mail-Adresse von Herrn Witzmann: m-witzmann@t-online.de